Mode für jedes Bedürfnis

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Ob man nun eine 34 oder eine 52 trägt, bei NUNO des amis wird jede Frau fün­dig. Hin­ter dem Label, des­sen Namen so viel wie „Stof­fe von Freun­den“ heisst, ste­hen die bei­den Desi­gne­rin Mar­ti­na Held­stab und Eli­sa Kalt.

Text und Fotos: Ila­ria Lon­go

Ihr habt euch wäh­rend eurer Aus­bil­dung an der STF ken­nen­ge­lernt. Schnell war klar, dass ihr etwas Gemein­sa­mes auf­zie­hen wollt. Wie ist die Rol­len­ver­tei­lung bei NUNO des amis?

Eli­sa: Wir ergän­zen uns per­fekt, weil wir unter­schied­li­che Stär­ken haben. Mar­ti­na ist sehr gut im Design und in orga­ni­sa­to­ri­schen Din­gen, ich ken­ne mich bei Schnitt­tech­ni­ken und dem Näh­hand­werk aus.

Ihr arbei­tet nicht in sai­so­na­len Kol­lek­tio­nen, son­dern führt zwei Lini­en: Eine Basic-Kol­lek­ti­on und eine Plus-Size-Kol­lek­ti­on.

Mar­ti­na: Wir füh­ren Klei­dungs­stücke, die sich für die Mona­te Sep­tem­ber bis Juni eig­nen.

Eli­sa: Wir ent­wer­fen immer wie­der neue Stücke. Die­sen Früh­ling gibt es zum Bei­spiel drei neue Tei­le, die man auch im Herbst tra­gen kann. Etwa einen Car­di­gan aus einem leich­ten Woll­stoff.

Mar­ti­na: Es ist uns wich­tig, Stücke zu pro­du­zie­ren, an denen man lan­ge Freu­de hat, die prak­tisch sind und bei denen die Qua­li­tät stimmt. Sie sol­len für vie­le All­tags­si­tua­tio­nen funk­tio­nie­ren.

Habt ihr Lieb­lings­ma­te­ria­li­en?

Eli­sa: Am lieb­sten arbei­ten wir mit einem festen Jer­sey. Das ist ein beque­mer Stoff, der sport­lich aus­se­hen, aber auch ele­gant wir­ken kann.

Mar­ti­na: Der Stoff ist sehr schmei­chelnd, denn er zeich­net nichts ab.

Ihr ent­werft sowohl Män­ner- als auch Frau­en­mo­de.

Eli­sa: Für Män­ner haben wir im Moment zwei Basic-Shirts – eines mit kur­zen und eines mit lan­gen Ärmeln. Damit haben wir begon­nen, weil in unse­rem Umfeld vie­le Män­ner woll­ten, dass wir etwas für sie her­stel­len (lacht).

Mar­ti­na: Sie such­ten das per­fek­te T-Shirt (lacht).

Eli­sa: Genau, das per­fek­te T-Shirt in Schwarz und Weiss. Und tat­säch­lich haben wir jetzt vie­le Kun­den, die unse­re T-Shirts tra­gen.

Mar­ti­na: Doch unser Fokus liegt im Moment vor allem auf der Damen­mo­de. Aber es wird sicher immer ein paar Tei­le für Män­ner geben.

Wel­che Schrit­te fin­den hier in eurem Ate­lier im aar­gaui­schen Döt­tin­gen statt?

Mar­ti­na: Der Design­pro­zess…

Eli­sa: …die Stoff­aus­wahl und die Schnitt- sowie Pro­to­ty­pen­her­stel­lung. Klein­se­ri­en fer­ti­gen wir hier sel­ber, die Seri­en­pro­duk­ti­on hin­ge­gen nicht. Die Basic-Kol­lek­ti­on wird in Thun her­ge­stellt und die Plus-Size-Linie in Ungarn.

Wie ist die Idee für die Plus-Size-Linie ent­stan­den?

Mar­ti­na: Vor der Lan­cie­rung unse­res Labels, haben wir uns über­legt, was wir machen möch­ten, um uns von der Mas­se abzu­he­ben. Wir haben gemerkt, dass es eine gros­se Nach­fra­ge nach Plus-Size-Tei­len gibt, die ein schnör­kel­lo­ses Design haben und qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig sind.

Eli­sa: Wir haben gemerkt, dass das Ange­bot dies­be­züg­lich sehr klein ist. Auch unse­re Basic-Linie gibt es übri­gens für gros­se Grös­sen.

Wie kom­men die Kol­lek­tio­nen bis­her an?

Eli­sa: Im Moment kommt die Basic-Linie in allen Grös­sen sehr gut an. Wir mer­ken immer wie­der, dass Stücke der Plus-Size-Linie auch bei Kun­din­nen mit klei­ne­ren Kon­fek­ti­ons­grös­sen Anklang fin­den.

Mar­ti­na: Künf­tig wer­den wir wohl Stücke ent­wer­fen, die in allen Grös­sen erhält­lich sein wer­den. Sicher ist, dass wir unbe­dingt wei­ter­hin gross Grös­sen füh­ren möch­ten, sodass alle Frau­en etwas von unse­rer Mode haben. 

Ihr seid das New­co­mer-Label der ersten Lauf­me­ter-Aus­ga­be in Zürich. Auf was freut ihr euch am mei­sten?

Eli­sa: Auf alles (lachen bei­de). Der Lauf­me­ter ist vie­len Leu­ten ein Begriff. Wir freu­en uns rie­sig, dass wir dabei sein dür­fen – und natür­lich auch auf die Moden­schau. So eine gros­se hat­ten wir noch nie, des­halb freu­en wir uns sehr auf die­se Erfah­rung.