Lars

Lars Brillen

Lokal designt, entwickelt und produziert: Das Label Lars Brillen wurde 2021 von Silvia Nadenbousch und Simon Krähenbühl in Bern gegründet. Hier entstehen die minimalistischen Sonnenbrillen von A bis Z. Und zwar mithilfe eines 3-D-Druckers. 

Brillenträger*innen kennen die Problematik nur zu gut: Die Brille rutsch immer von der Nase und will einfach nicht richtig sitzen. So ging es auch Simon Krähenbühl, dem Konstrukteur und Kunststofftechniker mit einem Master-Abschluss in Design und Innovation. Zusammen mit der Marketing- und Kommunikationsexpertin Silvia Nadenbousch gründete er 2021 das Label Lars Brillen. Eine Front, zwei Bügel und vier Stifte: Daraus bestehen die schlichten Sonnen- und Sehbrillen des Berner Labels. Nebst dem minimalistischen Design ist den beiden Gründern des jungen Unternehmens wichtig, dass die Herstellung nachhaltig erfolgt. Die Brillenfassungen der Unisex-Modelle, die klingende Namen wie «Caprez» «Matter» oder «Bont» tragen, werden im Büro des Labels in der ehemaligen Kartonfabrik Deisswil BE designt. Die Produktion erfolgt anschliessend im Berner Seeland. So sind kurze Transportwege garantiert. Sogar das mitgelieferte Brillenetui ist in der Schweiz hergestellt. Einzig das Brillenglas wird in Norditalien gefertigt, wobei auch dieses in der Schweiz geschliffen und eingesetzt wird. Für die Entwicklung arbeitet das Label zudem eng mit dem Optikergeschäft Brillerei Bern zusammen.  

Mithilfe eines 3-D-Druckers entstehen die Accessoires aus Kunststoff. Die Nachbearbeitung und Montage erfolgt in Handarbeit. Durch das verwendete Material sind die Brillen sehr leicht und deshalb besonders angenehm zu tragen. Kennzeichnend ist eine matte Oberfläche, welche die Schlichtheit der Sonnenbrillen unterstreicht. Ein sogenanntes Click-In-Scharnier, das die Gründer selber entwickelt und zum Patent angemeldet haben, sorgt für Stabilität. Die ergonomische Nasenauflage für Tragekomfort. Weil bei der Produktion im 3-D-Drucker nur so viel Material verbraucht wird, wie nötig ist, gibt es kaum Restmaterial. Und bleibt dennoch etwas übrig, so kann das Material grösstenteils rezykliert werden. 


Website: https://larsbrillen.ch